Das vergangene Weekend nahm ich am Red Bull Road Rage von der Rengg nach Entlebuch teil. Was für ein Erlebnis - wahrscheinlich das verrückteste, was ich je auf einem Fahrrad gemacht habe. Strassen Downhill, eine steile und schnelle Passstrasse hinunter - und zwar im Fourcross Stil! Dazu kommt ein teilweise nasser Strassenbelag sowie dichter Nebel im unteren Streckenabschnitt. 2.1 km mit einer Durschnittsgeschwindigkeit von weit über 70 und Maximalgeschwindigkeit von über 90 km/h.
Obwohl ich in den Kurven volles Risiko vermied (auch aufgrund dessen, dass ich entgegen den meisten Teilnehmern keine Downhill-Schutzausrüstung trug), schaffte ich es dennoch die siebtbeste Zeit von 94 Teilnehmern zu erreichen. In Anbetracht der Tatsache, dass ich bei den technischen Passagen gleich nach dem Start wirklich sehr vorsichtig zu Werke ging, muss ich im letzten Teil wohl mit der höchsten Maximalgeschwindigkeit gebrettert sein.
Only the best 32 riders (out of 94) got into the next round with 4 starting simultaneously from a bmx gate. My plan was to ride defensively down the hairpins, then attack when the fast part of the course approached. So after being first out of the gate I lost a couple of of positions in the next few turns, which didn’t worry me so far… Unfortunately one of the riders in my heat overdid things and crashed hard right in front of me when trying to pass by. I had to hit the brakes to avoid falling over him. By the time I got back on track the other two made more than 100m - something I couldn’t make up in the remaining course.
Still, that was some of the most fun I had in racing and I’m glad I got out of it back alive and fine (unlike the poor fella who crashed and ended up in the hospital). Thanks to my fast qualification time I got still 17th overall.
Also, I met some of my all time favourite cyclists: Frederic Moncassin - Tour de France Sprinter extraordinaire of the late nineties. He made a comeback specifically for this event!
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Some video impressions (I’m the guy in yellow around the 55sec to 1:05 mark)
Lange Zeit kein Update - leider war ich die letzten zwei Wochen mit einer üblen Niereninfektion ans Bett gefesselt. Davor fanden allerdings in Oerlikon noch die Schweizer Meisterschaften in Oerlikon statt. In der Sprint-Qualifikation fuhr ich die beste 200m Zeit und konnte in der anschliessenden ersten Runde direkt ins Halbfinal vorrücken.
Gleich darauf folgte das 1000m Zeitfahren. In dieser härtesten Bahn-Disziplin konnte ich ohne spezifisches Training sogar eine Medaille gewinnen! Unter denn gegebenen Umständen bin ich ziemlich happy mit diesem dritten Platz. Hätte das Rennen nur zwei Runden gedauert, sähe das Resultat sogar noch viel besser aus…
Der zweite Wettkampftag wurde leider verregnet und findet nun (wenn es die Wettergötter diesmal erlauben) am 8. September statt. Ich hoffe bloss, dass ich bis dahin wieder gesund genug bin, um mitzumachen.
Unter drückender Hitze fand gestern das erste Keirin Turnier der Saison statt. Ich habe mich lange nicht mehr so mies gefühlt, nachdem ich im Vorlauf gleich nach der Freigabe durch das Dernys die gesamten 500m von vorne fuhr. Ich sollte mich jeweils wohl ein bisschen länger einfahren….
Mit immer noch starker Übelkeit musste ich 30 Minuten später gleich wieder an den Start des Finals. Simon Dennler war so nett und nahm den Lauf auf Video auf:
Am 5. Mai wurde die diesjährigen Bahnsaison in Oerlikon eröffnet. Der Start gelang mir gut, konnte ich doch im Malfahren (5 Runden Scratch) einen feinen ersten Saisonsieg erzielen. Nach einem 1. Platz im Vorlauf konnte ich dasselbe im Final nochmals wiederholen. Meine Freundin hat sich jedenfalls über die Blumen gefreut… =)
Snowy times! I still don’t quite get it why track cycling supposedly is to be a winter sport now (thanks to the UCI), but in Copenhagen it sure was! Too bad I forgot my digital camera back at home…
With snow covered roads and Danish buses not having any winter tires(?!), it was all hit or miss with transfer between the track and the hotel. Oh, and we did some racing too!
In the Keirin (my first at WorldCup level) I was quite a bit tense before the start, as I got French rocket Gregory Baugé in my heat, plus I had the “luck” to draw number seven at the start too. With no other option I tried a long sprint with an early attack to the front, but my stamina didn’t quite let me allow to hold off the pack to the finish line.
Second was a hard task too, with Ross Edgar and Travis Smith in my heat and only the first rider to advance to the next round. Again, an aggressive early move didn’t quite pay out as Edgar was just too fast and drew Smith with him in his wake.
In hindsight, I was more or less pleased with my first WorldCup Keirin effort - it was a great learning experience and I found out I wasn’t really that far of the pace at international top level at all. (17th place overall) Oh, and I didn’t crash like quite a few other guys, including Olympic and World Champion Chris Hoy. I guess he wasn’t used to see the superfast French guys coming around him quite so easily…
Next day up was the sprint - but to be honest I’d rather forget about that one. After the wind up for the 200m time trial I actually managed to clip the saddle with my tracksuit while getting back onto it. As a result I couldn’t position myself properly and was just hanging there on the tip of the saddle. It’s no miracle my time did suffer accordingly…
At least my bike looked posh with the Mavic wheels from our national team:
Josef Herzog schickte mir gestern ein paar nette Bilder von der Bahn in Oerlikon. Dieses hier ist besonders witzig - ein Sprinter unter Ausdauerfahrern beim Leiden im der Mannschaftsverfolgung… Immerhin haben wir es mit Hirslanden 2 zum vierten Platz in der Schweizer Meisterschaft gebracht. Gut gemacht Jungs!
Letzte Woche nahm ich am Sprinter-Turnier des Dreitage-Rennens in Aigle teil. Meine Form war ok, wobei ich jedoch nicht in allen Rennen entsprechend punkten konnte. Trotzdem lag ein Photofinish im Sprint-Final, Silber im Keirin, ein Sieg im Auscheidungsfahren sowie ein dritter Platz im UCI 1000m Rennen drin.
Herausstreichen möchte ich die hervorragende Organisation sowie die grosszügige Unterkunft durch den Veranstalter. So macht Rennen fahren wirklich Spass!
Gestern fand bei erneut sehr kaltem (unter 10 Grad) Wetter das letzte Dienstagabendrennen der Saison 2008 statt. Aufgrund der Witterungsbedingungen nahm ich lediglich am Keirin-Event teil, welches ich sowohl im Vorlauf als auch im Final gewinnen konnte. Um jeglichen Scharmützeln aus dem Weg zu gehen, ging ich gleich zu Beginn der Sprintfreigabe in die Führung, von welcher aus ich das Feld kontrollieren konnte. Die Japaner nennen diese Taktik ‘Senko’.
Schade, dass ich dieses Jahr nur ein einziges Keirin in Zürich bestreiten konnte - hat viel Spass gemacht! =)
Obwohl ich von einer leichten Bronchitis gehandicapt war, hatte ich letzte Woche eine grossartige Zeit in Dudenhofen. Das Rennen war toll und lief besser als erwartet.
Ich verlor im 250m Rundenrekordfahren lediglich 0.3 Sekunden auf den Vize-Olympiasieger Jason Kenny und im Sprint konnte ich Ross Edgar in einen Photofinish zwingen.
Im Keirin verfolgten die Briten ihre übliche Taktik und nahmen sofort die beiden vordersten Plätze hinter dem Derny ein. Drei Runden vor Schluss versuchte ich auf der Aussenbahn nach vorne zu gehen, damit ich sofort an der Spitze wäre, sobald das Derny die Bahn verlässt. Leider hatten Ross und Jason da etwas dagegen und gingen ebenfalls voll, wodurch ich gezwungen war, aussen den längeren Weg zu fahren. Ich weiss nicht, wann meine Beine das letzte mal so brannten!
Ungefähr eine Runde vor Schluss musste ich die Aussichtslosigkeit meines Unterfangens einsehen und mich wieder in den Windschatten der anderen zurückfallen lassen. Also wenigstens hab ich was versucht!
Der ortsansässige Photograph Roger Klenk hat mir ein paar spektakuläre Bilder zukommen lassen! Dazu ein paar Schnappschüsse meiner geliebten Freundin.
I’ll be competing at the traditional Sprinter-Meeting in Dudenhofen this Friday. Invited are some of the best track sprinters in the world - I can’t wait to measure myself up tho those truly heavy hitters! The following article is directly pulled from morgenweb.de:
Dudenhofen: Britischer Olympiasieger beim Sprintermeeting
Dudenhofen/Pfalz. Ein erlesenes Fahrerfeld wird am Freitag (19.30 Uhr) in Dudenhofen beim 15. Radsport-Sprintermeeting zum 100jährigen Bestehen des RV 08 Dudenhofen auf der schnellen 250-Meter-Zementbahn starten. Von den britischen Olympia-Sprintern wird Jason Kenny dabei sein, der in Peking Gold im Teamsprint und Silber im Sprint gewann. Der zweite Engländer, Edgar Ross, holte in Peking Silber im Keirin. Beide Fahrer werden seit Jahren von dem Dudenhofener Jan van Eijden als Techniktrainer betreut. Beim Keirin-Wettbewerb trifft der Olympiafünfte Carsten Bergemann unter anderem auf Lokalmatador Benjamin Wittmann, den Schweizer Fabian Keiser und die beiden BDR-Kadersprinter Daniel Rackwitz und Georg Fischer (Schwerin). Zu einem weiteren Höhepunkt wird das internationale Steherrennen werden. Dabei wird Europameister Timo Scholz (Leipzig) auf Olympiasieger Stefan Steinweg (Böhl-Iggelheim) treffen, der mit diesem Rennen seine Bahnkarriere beenden wird. Ebenfalls am Start ist der deutsche Spitzenfahrer Mario Vonhof (Schwabach). (dpa)
Saisoneröffnung Oerlikon